Löwenzahn

Taraxacum officinalis

Der Löwenzahn wird seit langer Zeit genutzt. Mittelalterliche Ärzte nannten sie eine ,gebenedeyte Arzeney‘ und verwendeten die Pflanze vor allem bei Gicht und rheumatischen Erkrankungen.

Einer alten Geschichte zufolge entstand der Löwenzahn so: Einst bewohnten Sonnenmann und Mondfrau mit ihren Kindern, den Sternen, das Firmament. Leider hielt die Liebe – wie so oft – nicht ewig und die beiden trennten sich.

Der Sonnenmann bezog daraufhin die Tagseite und die Mondfrau mit ihren Sternenkindern die Nacht. Mit ihrer Mutter allein aber wurden die Sterne so übermütig, dass die Mondin irgendwann so wütend wurde, dass sie die frechsten von ihnen auf die Erde hinunter warf.

Im Himmel war wieder Ruhe, aber auf der Erde schrien die verstoßenen Sternkinder nach ihrer Mutter und flehten um Erbarmen. Zum Trost verwandelte die Mondmutter ihre Plagegeister in Blumen.

Der Löwenzahn ist reich an Bitterstoffen.Außerdem enthält das robuste Kraut viele Vitamine, Mineralstoffe – vor allem Kalium – und Spurenelemente.

Mit all diesen Eigenschaften versehen, eignet sich Löwenzahn ausgezeichnet  für jede Frühjahrskur. Löwenzahn hilft nicht nur, sondern schmeckt auch frisch am besten. Köstlich im Salat oder auf dem Butterbrot zum Beispiel. Essen Sie Löwenzahn so oft es geht frisch: Blätter, Stängel und Blüten. Dass die Stängel mit ihrem milchig, weißem Saft giftig sein sollen, stimmt so nicht (aber der Saft hinterläßt schreckliche Flecken auf der Kleidung).

Am wenigsten bitter schmecken die Blätter im Frühjahr vor der Blüte. Für alle Rezepte verwenden Sie am besten die kleinen Blattrosetten und Wurzeln, die Sie ausschließlich auf ungedüngten Wiesen und Waldrändern geerntet haben.

Man kann den Löwenzahn natürlich auch zum Kochen verwenden. Hier gehen durchs Erhitzen ein paar Inhaltstoffe verloren, aber im Vergleich zum Gemüse aus dem Supermarkt ist dies immer noch die pure Energienahrung.

Das Bio – Kräuterelixier Löwenzahn finden sie in der Urdrogerie im Calendula Kräutergarten.

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Liebstöckel

Levisticum officinale

Ähnlich wie Kümmel oder Fenchel ist auch Liebstöckel bei Völlegefühl oder Magenbeschwerden sehr hilfreich. Die auch als Maggikraut bekannte Pflanze zeigt also nicht nur in der Küche sondern zugleich auch als Heilmittel ihre Wirkung. Liebstöckel ist zudem aufgrund seiner entkrampfenden und harntreibenden Wirkung bekannt.

Die gelblich blühende Pflanze hat ihren Ursprung vermutlich in Persien. Der Doldenblütler (Apiaceae) wird bis zu 2 Metern hoch und liebt nährstoffreiche, feuchte Böden. Gesammelt wird das Kraut im Frühjahr und im Sommer, die Wurzeln werden samt Samen im Herbst geerntet und verarbeitet.

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  • Anzucht einer Liebstöckel-Pflanze

Lavendel

Echter Lavendel – beruhigend und desinfizierend

Beeindruckend sind die bekannten, auf überwältigende Weise duftenden Lavendelfelder im Süden Frankreichs. Ursprünglich war der Lavandula angustifolia auch ausschließlich im Mittelmeerraum beheimatet. Mittlerweile wächst er aber auch als Zierpflanze in Mitteleuropa und ist hierzulande nicht  mehr wegzudenken.

Es sind vor allem die ätherischen Öle, die die Heilwirkung der Pflanze bestimmen: So hat das aufbereitete Lavendelöl in der Aromatherapie eine besondere Bedeutung, aber auch direkt auf die Haut aufgetragen hat es eine beruhigende Wirkung.

Nicht nur aufgrund der ätherischen Öle, die für den außergewöhnlichen, beruhigenden Duft der Pflanze verantwortlich sind, sondern auch wegen anderer in ihm enthaltenen Inhaltstoffe ist der Lavendel ein wahrer Allrounder. Er wirkt – je nach Lavendelart – antibiotisch, entzündungshemmend (u. a.: Magen, Darm), hautregulierend. Besonders der Echte Lavendel – Lavandula angustiflorum – zeichnet sich durch besonders hochwertige ätherische Öle aus.

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  • Die Blüten werden für Tinkturen oder Tees verarbeitet
  • Blüte

Gelbes Labkraut

Galium verum – Echtes Labkraut – Tinktur

Das gelbe Labkraut funktioniert wie eine biologische Wetterstation: kurz vor einem Gewitterausbruch strömt es besonders viele Düfte aus und warnt den Wissenden davor.

Als phytotherapeutische Tinktur wird die Pflanze bei Nieren- und Blasenleiden sowie bei Magen- und Darmentzündungen eingesetzt. Grundsätzlich geht man von einer in hohem Maße blutreinigenden, stoffwechselanregenden sowie krampflösenden Wirkung aus.

Das Echte Labkraut wächst 20 bis 50 cm hoch, vor allem an Wald und Wiese. Es gilt als eines der zähesten Unkrautarten.

Geerntet wird die frische Pflanze während der Blütezeit von Juni bis August.

Den DMSO Pflanzenextrakt Gelbes Labkraut finden Sie in der Urdrogerie im Calendula Kräutergarten.

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>>Jiaogulan

Koriander

Magen- und nervstärkend – Coriandrum sativum

Der im Mittelmeerraum und im Mittleren Osten beheimatete Koriander gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Er wächst bis zu 50 cm hoch. Koriander ist auch unter den Bezeichnungen Chinesische Petersilie oder Wanzenkraut bekannt.

Vor allem in der mexikanischen und fernöstlichen Küche gehört das Kraut als Würzmittel zum Grundbestandteil eines fast jeden Mahls.

Auch in der naturheilkundlichen Therapie findet Koriander viel Beachtung: hauptsächlich zur nachgewiesen positiven Unterstützung von Entgiftungs- und Reinigungskuren sowie zur Schwermetallausleitung. Koriandersamen enthalten viele ätherischen Öle, die die Verdauung anregen. Bei Blähungen oder Völlegefühl kommen die als Teeaufguss zubereiteten Samen oft zum Einsatz und haben eine ähnliche Wirkung wie Fenchel oder Kümmel.

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  • Koriander Kraut

Kompasspflanze

Silphium laciniatum – bei Katarrh und Asthma

Die Kompasspflanze hält was sie verspricht. Wie der Name schon sagt, kann sich ein orientierungsloser Mensch anhand der festen Ausrichtung der Blätter orientieren. Sie zeigen nämlich stets in Nord-Süd-Richtung. Ein wichtiges Hilfsmittel für die in den unendlich weiten Prärien Nordamerikas lebenden Indianer, wo diese 1 bis 4 Meter hoch wachsende Pflanze beheimatet ist.

Die Ureinwohner sahen in dem Staudengewächs auch eine Heilpflanze, die bei Katarrhen und Asthma, generell bei Schleimhauterkrankungen des Atemwegsbereiches wirkt. Dieser Wirkbereich ist auch in der heutigen Phytotherapie gültig und wird bei chronischen Atemwegserkrankungen verordnet.

Gerade bei akuten Schleimhautreizungen der oberen Atemwege kann Sängern und Rednern auf schnelle Weise Linderung verschafft werden.

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>>Koriander

Klette

Arctium lappa – harntreibend und hautreinigend

Kinder lieben es, sich mit den Samenständen der Klette zu necken oder auch zu ärgern. Denn sie eignen sich hervorragend als Wurfgeschosse und bleiben, wenn man denn das Ziel trifft, an dessen Kleidung, vor allem Wolle, haften – und sind kaum wieder zu lösen. Ein großer Spaß.

Die Klette, auch die Große Klette genannt, gilt aber auch unter Phytotherapeuten als interessante Heilpflanze, da sie unter anderen ätherische Öle, Gerbstoffe, Schleim und Polyphenole enthält. Die Wurzel der Klette wirkt in hohem Maße entgiftend. Eine Tinktur, DMSO Pflanzenextrakt* oder ein Teeaufguss werden bei Hautausschlag, Ekzemen, Gerstenkörner und vielem mehr angewendet.

Die Große Klette (Arctium lappa) wächst bis zu 150 cm hoch, die kleine (Arctium minus) bis zu etwa 120 cm. Sie ist an eher öden Standorten, wie Schutthalden und dergleichen zu finden.

Den DMSO Pflanzenextrakt Klette finden Sie in der Urdrogerie im Calendula Kräutergarten.

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*Bei DMSO handelt es sich um Dimethylsulfoxid. Das ist eine organische Schwefelverbindung, die natürlich in unserem Körper vorkommt und auch aus Baumharz gewonnen werden kann. Aufgrund seiner vielfältigen positiven Wirkungen, wird DMSO als Universalarznei gelobt und eingesetzt. Die Einzelwirkungen wie z. B. Schmerzlinderung, Entzündungshemmung, Gefäßerweiterung, Wundheilungsförderung, Muskelentspannung und das Abfangen freier Radikale sind in der Naturheilkunde von großem Nutzen. DMSO ist auch ein hervorragendes Lösungsmittel und hat die besondere Eigenschaft wasserlösliche und auch fettlösliche Inhaltsstoffe sehr effektiv heraus zu lösen. Deswegen eignet sich DMSO außerordentlich gut, um Extrakte aus Heilpflanzen herzustellen.

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Katzengamander

Teucrium marum verum

Die wohl intensivste aller Gamanderpflanzen ist der Katzengamander. Intensiv im Geruch und Geschmack, intensiv in der Heilwirkung.
Beheimatet ist diese Pflanze in Süd- und Westeuropa. Sie wächst dort mit Vorliebe auf unfruchtbaren und sonnigen Plätzen.
Den Namen trägt die Pflanze, weil sie Katzen anzieht, die sich gerne in den Blättern wälzen.
Steckt man sich eines der kleinen, eher unscheinbaren Blättchen in den Mund, muß man kurz nach Luft ringen. Aromatisch und scharf zugleich, ziehen die ätherischen Öle sofort über den Gaumen  in die Nase. Hier finden wir auch schon den Hauptwirkbereich des Katzengamanders. Chronischer Schnupfen und Stockschnupfen werden schnell gelindert, Schleimhautwucherungen und starke Borkenbildung klingen ab.

Katzengamander ist in der Phytotherapie das Mittel der Wahl bei Polypen, Nase, Ohren, Vagina, Darm und Blase. Es kann als Tinktur oder DMSO Pflanzenextrakt* verabreicht werden.

Eugen Nash hatte in der Homöopathie mit Katzengamander große Erfolge bei Spulwürmern (Askariden). Eine Erkrankung, die bei Fernreisen immer wieder auftritt und schulmedizinisch schwer zu behandeln ist.

Angaben im Text zu Heilwirkungen der Pflanze wurden der entsprechenden Fachliteratur entnommen.

Den DMSO Pflanzenextrakt Katzengamander finden Sie in der Urdrogerie im Calendula Kräutergarten.

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*Bei DMSO handelt es sich um Dimethylsulfoxid. Das ist eine organische Schwefelverbindung, die natürlich in unserem Körper vorkommt und auch aus Baumharz gewonnen werden kann. Aufgrund seiner vielfältigen positiven Wirkungen, wird DMSO als Universalarznei gelobt und eingesetzt. Die Einzelwirkungen wie z. B. Schmerzlinderung, Entzündungshemmung, Gefäßerweiterung, Wundheilungsförderung, Muskelentspannung und das Abfangen freier Radikale sind in der Naturheilkunde von großem Nutzen. DMSO ist auch ein hervorragendes Lösungsmittel und hat die besondere Eigenschaft wasserlösliche und auch fettlösliche Inhaltsstoffe sehr effektiv heraus zu lösen. Deswegen eignet sich DMSO außerordentlich gut, um Extrakte aus Heilpflanzen herzustellen.

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Wilde Karde

Dipsacus sylvestris / fullonum

Trotz ihres stacheligen Aussehens ist die Wilde Karde keine Distel, sondern gehört zur Familie der Kardengewächse. Sie ist eine heimische Wildpflanze und bevorzugt sonnige Standorte auf Schuttplätzen, Bahndämmen, Wiesen und Wegrändern.

Die Wilde Karde ist 2-jährig. Im ersten Jahr bildet sich die Blattrosette aus, im zweiten Jahr stängelt sie auf und geht in die Blüte. Mit der Samenreife stirbt die Pflanze.

Außergewöhnlich ist ihre Art des Blühens. Unzählige kleine lila Blüten „wandern“ als Ring über den Blütenkopf. Die Signaturlehre zugrunde legend, sah Wolf-Dieter Storl darin das pflanzliche Abbild der wandernden Ringröte (Erythema migrans). Sie zeigt sich oft als erstes Symptom bei einer Borrelioseinfektion.

In Wolf-Dieter Storls Buch, „Borreliose natürlich heilen“, können Sie zu diesem Thema viele Informationen finden.

Die Wilde Karde wurde schon in alten Kräuterbüchern erwähnt, wie z. B. vom griechischen Arzt Dioskurides. Er schrieb im 1. Jahrhundert unserer Zeitrechnung, das erste Kräuterlehrbuch Europas.

Traditionell wurde die Wilde Karde bei Gicht, Arthritis, Rheuma, Hautkrankheiten und Gelbsucht verwendet.

Durch ihre Wirkstoffe hat sie eine reinigende, entwässernde und leberunterstützende Wirkung. Meist wird sie zu einer Tinktur / Elixier oder einem nichtalkoholischen DMSO Pflanzenextrakt* verarbeitet und tröpfchenweise eingenommen.

In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) wird Wilde Karde ebenso verwendet. Zusätzlich bei Knochenschwund und zum Heilen verletzter Knochen.

In der chinesischen Frauenheilkunde wird die Wilde Karde empfohlen bei vorzeitigem Abort. Karde mildert Kontraktionen der Gebärmutter.

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*Bei DMSO handelt es sich um Dimethylsulfoxid. Das ist eine organische Schwefelverbindung, die natürlich in unserem Körper vorkommt und auch aus Baumharz gewonnen werden kann. Aufgrund seiner vielfältigen positiven Wirkungen, wird DMSO als Universalarznei gelobt und eingesetzt. Die Einzelwirkungen wie z. B. Schmerzlinderung, Entzündungshemmung, Gefäßerweiterung, Wundheilungsförderung, Muskelentspannung und das Abfangen freier Radikale sind in der Naturheilkunde von großem Nutzen. DMSO ist auch ein hervorragendes Lösungsmittel und hat die besondere Eigenschaft wasserlösliche und auch fettlösliche Inhaltsstoffe sehr effektiv heraus zu lösen. Deswegen eignet sich DMSO außerordentlich gut, um Extrakte aus Heilpflanzen herzustellen.

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