Mädesüß

Filipendula ulmaria

Mädesüß ist ein heimisches Heilkraut, das im Sommer die Uferböschungen kleiner Flüsse und Bäche ziert. Zu hunderten stehen die Pflanzen mit ihren zartbeigen, nach Vanille duftenden Blüten und locken die Insekten an.

Die Blüten enthalten unter anderem Vanillin, Gerbstoffe und vor allem Salizylsäure. Diese Salizylsäure macht das Mädesüß zu einer hochwirksamen Pflanze bei Schmerzen, Fieber und Kopfschmerzen. Die Salicylsäure wurde bereits um 1900 aus der Pflanze insoliert, Mädesüß lieferte so lange die Salicylsäure bis es gelang den Wirkstoff synthetisch herzustellen. Die Salicylsäure wurde früher auch Spiersäure genannt, diese Bezeichnung finden wir heute im Markennamen Aspirin® wieder.

Der Blütentee wird bei allen Erkältungskrankheiten eingesetzt. Er lindert Gliederschmerzen und hohes Fieber, fördert die Selbstheilungskräfte und schwemmt Körpergifte aus. Auch als Tinktur /Elixier oder DMSO Pflanzenextrakt* kommen die Wirkungen gänzlich zum Tragen.
Mädesüß ist eine sinnvolle Unterstützung bei Darmerkrankungen, Rheuma und als Blutreinigungsmittel.
Die Blüten eignen sich hervorragend für Sirup und als Zugabe für Marmeladen.

Mädesüß Sirup:
10-15 Mädesüßblütendolden mit 2Liter Wasser übergießen und in den Kühlschrank stellen. Durch ein Sieb abgießen und mit 1,4 kg rohem Rohrzucker aufkochen. 1 Päckchen Ascorbinsäure dazugeben und rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Heiß in Flaschen füllen. Gekühlt und verschlossen ist der Sirup etwa 1 Jahr haltbar.
Den Sirup 2 Finger breit in ein Glas geben und mit Wasser, Mineralwasser oder Sekt aufgießen zum fertigen Getränk.

Angaben im Text zu Heilwirkungen der Pflanze wurden der entsprechenden Fachliteratur entnommen.

 

 

Die Bio Kräuter-Urtinktur Mädesüß finden Sie in der Urdrogerie im Calendula Kräutergarten.
 
>>Majoran

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