Schöllkraut

Krampflösend und vieles mehr – Schöllkraut (Chelidonium majus)

Dem Schwalbenkraut, Warzenkraut oder Geschwulstkraut, wie das Schöllkraut auch genannt wird, wird schon von Alters her eine große Heilkraft bei Leber- und Gallenleiden zugeschrieben. Gerade zur Hemmung der Gallensekretion und zur Lösung von krampfähnlichen Anfällen der Gallenwege hat das Kraut auch heute einen hervorragenden Ruf.

Verwendet wird Schöllkraut auch wegen seiner krampflösenden, abführenden, schmerzstillenden und zellteilungshemmenden Eigenschaften. Aufgrund letzterer Eigenschaft wird die Heilpflanze Schöllkraut neuerdings in der Krebstherapie eingesetzt.

Der Einsatz in der Naturheilkunde gegen Warzen ist sehr verbreitet. So wird Schöllkraut Tinktur hauptsächlich als Warzentinkur verwendet.

Das mehrjährige Mohngewächs (Papaveracea) ist mit dem Schlafmohn verwandt und in ganz Europa bis in 1500 Metern über dem Meeresspiegel zu finden. Die Wuchshöhe von Schöllkraut reicht von 30 bis zu 70 cm.

Die Pflanze ist sehr genügsam und wächst in fast jedem Ambiente. Auffallend ist, dass es oft in Mauern alter Behausungen zu finden ist.  Unter anderem sorgen Ameisen für die Verbreitung des Schöllkrauts, weswegen es auch als Ameisenwanderer gilt.

Anbau: Die Jungpflanzen für unsere Schöllkraut Tinktur werden im Gewächshaus ab März vorgezogen und im Mai ins Freiland gepflanzt.

Falls Sie Schöllkraut Tinktur kaufen möchten:

Den DMSO Pflanzenextrakt Schöllkraut finden Sie in der Urdrogerie im Calendula Kräutergarten.

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>>Schwarznuss

  • Typische Blattform des Schöllkrauts
  • Der gelbe Saft des Stängels wird auf die Haut gerieben
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