Tinkturen nach Heilpraktiker Dieter Berweiler

Indikationsorientierte Bio Kräuter-Urtinkturen

Unsere Bio Kräuter-Urtinkturen und DMSO Pflanzenextrakte sowie die Mischungen daraus, werden nach den Rezepturen und nach Anleitung des Heilpraktikers Dieter Berweiler hergestellt.

Sein naturheilkundliches Wissen aus über zwei Jahrzehnten Erfahrung in eigener Praxis sowie einer fundierten Heilpraktischen Aus- und weiterbildung sind die Grundlage des Anbaus, der Verarbeitung und der Zusammenstellung der Heilkräutertinkturen und DMSO Pflanzenextrakte.

Ganzheitliche Spitzenqualität

Die Grundlage der Mischungen sind Bio Kräuter-Urtinkturen und DMSO Pflanzenextrakte von einzelnen Heilkräutern.

Der biologisch zertifizierte Anbau wird ständig auf einen möglichst hohen Wirkstoffgehalt und Wirkstofffülle in der Pflanze optimiert. Der perfekte Erntezeitpunkt in Abhängigkeit der Umweltfaktoren wie z. B. Sonnenscheindauer, Tageszeit, Temperatur, Wasserversorgung und kurze Wege von der Ernte bis zur Verarbeitung garantieren einen Pflanzenauszug mit höchsten Wirkstoffgehalten. Daher werden die Pflanzen oft nur wenige Minuten nach der Ernte bereits in das Auszugsmittel eingelegt und somit die Inhaltsstoffe konserviert.

Bei der Trocknung einer Pflanze geht immer ein Teil der Inhaltsstoffe durch Verdunstung verloren. Eine Tinktur, die aus frischen Heilpflanzen hergestellt worden ist, hat daher immer einen höheren Wirkstoffgehalt als eine Tinktur aus getrockneten Heilpflanzen.

Oft sind bis zu 4 Teile einer Pflanze wie Blätter, Blüte, Samen, Wurzel die Grundlage einer Tinktur. Wenn z. B. sowohl die Samen als auch die Wurzeln einer Pflanze Heilkräfte aufweisen, wird im ersten Schritt eine Tinktur von der Wurzel hergestellt. Geht die Pflanze dann in die Samenreife, wird eine weitere Tinktur von den Samen hergestellt. Diese zwei Urtinkturen werden dann im richtigen Verhältnis gemischt, sodass die Heilpflanzentinktur die Ganzheitlichkeit der Pflanze wiederspiegelt.

Indikationsorientierte Rezepturen

Die Rezepturen der Tinkturkompositionen und der Mischungen aus DMSO Pflanzenextrakten nach Heilpraktiker Dieter Berweiler sind indikationsorientiert. Das bedeutet: Jede Mischung enthält verschiedene Heilkräuter, die sich gegenseitig unterstützen und ergänzen. So wird die kombinierte Anwendung von Heilkräutern vereinfacht und für verschiedene Anwendungsgebiete leicht zugänglich.

SWR Grünzeug

  • Website von Christel Ströbel
    http://www.christel-stroebel.de/

Kräuteranbau / Pflanzenproduktion

Für Großhandel und Weiterverarbeitung

Im Calendula Kräutergarten gibt es große Bestände an frischen Kräutern und Arzneipflanzen (Frischpflanzen). Oft benötigen wir nicht alles aus unserem Anbau für unsere eigenen Tinkturen, Mazerate oder DMSO Pflanzenextrakte.

Deswegen bieten wir unsere Bestände auch Wiederverkäufern, Händlern, Großhändlern, wissenschaftlichen Instituten oder auch der verarbeitenden Industrie an. So landen unsere Kräuter unter anderem in Limonade, Aufstrichen oder auch in Reagenzgläsern.

Mengen von circa 10-100kg können abhängig von der Saison als biologisch zertifizierte Frischware bei uns bezogen werden:

Die folgenden Pflanzen sind nur ein Auszug aus unserem Sortiment.

Sie können gerne unter der E-Mail Adresse info@calendula-kraeutergarten.de Ihre Anfrage stellen.

Pestwurz Petasites hybridus
Vasaka / Indisches Lungenkraut Adhatoda vasica
Frauenmantel Alchemilla vulgaris
Eibischwurzel Althaea officinalis
Engelwurz Angelica archangelica
Einjähriger Beifuß Artemisia annua
Wilde Möhre Daucus carota ssp. carota
Wilde Karde Dipsacus sylvestris (syn. D. fullonum)
Ackerschachtelhalm Equisetum arvense
Wasserdost Eupatorium cannabinum
Mädesüß / Spierstaude Filipendula ulmaria
Gelbes Labkraut Galium verum
Topinambur Helianthus tuberosus
Johanniskraut Hypericum perforatum
Blutweiderich Lythrum salicaria
Gelber Steinklee Melilotus officinalis
Myrte Myrtus communis
Meisterwurz Peucedanum ostruthium
Spitzwegerich Plantago lanceolata
Fo Tieng Polygonum multiflorum
Gänsefingerkraut / Anserine Potentilla anserina
Weinraute Ruta graveolens
Gelber Salbei Salvia glutinosa
Seifenkraut Saponaria officinalis
Fünf-Geschmacks-Frucht Schisandra chinensis
Braunwurz Scrophularia nodosa
Mariendistel Silybum marianum
Kanadische Goldrute Solidago canadensis
Beinwell Symphytum officinale
Heilziest / Betonie Betonica officinalis
Löwenzahn Taraxacum officinale
Katzengamander Teucrium marum verum
Kapuzinerkresse Tropaeolum majus
Huflattich Tussilago farfara
Brennnessel Urtica dioica
Ashwaganda / Schlafbeere Withania somnifera
Zistrose Cistus incanus ssp. tauricus
Geißraute Galega officinalis
Liebstöckel Levisticum officinale
Holunder Sambucus nigra
Feigenminze Mentha species tomentosa
Jiaogulan Gynostemma pentaphyllum

Der Kräutergarten

Heilpflanzen und Kräuter in ihrer vollen Kraft

Der Calendula Kräutergarten befindet sich in einer absoluten Fülle der Natur. Wildkräuter wie Brennnessel, Schafgarbe oder Spitzwegerich wachsen überall wild. Kultivierte Heilpflanzen wachsen schnell und stark. Vor allem auch für mediterrane Kräuter eignen sich der Boden und das warme, milde Klima sehr gut.

Der Lößlehmboden (Ackerzahl 85 von 100) im Neckartal östlich von Stuttgart bietet den Pflanzen eine optimale Versorgung mit Nährstoffen als auch eine gute Versorgung mit Wasser. Durch die enorme Tiefgründigkeit der Lößschicht von einigen Metern, kann der Boden viel Wasser speichern und wieder abgeben.

Die Kraft und Energie unserer Kräuter wird unter anderem durch eine kontrollierte Mischkultur geprägt. Viele Pflanzen „wandern“ – wachsen jetzt an einem ganz anderen Ort wie zu Anfang.
Wir belassen die reifen Samenstände nach der Blütezeit, um die Selbstaussaat zu ermöglichen. Kräuter, die sich besonders leicht selbst aussäen sind Lavendel, Thymian, Salbei, Mariendistel, Baldrian oder Kamille. Eine leichte Bodenbearbeitung im Herbst ist sinnvoll, um die Samen vor Vögeln und anderen Tieren zu schützen.

Wir versorgen unsere Kräuter über pflanzlichen Mulch mit Nährstoffen. Felder mit Klee und anderen Leguminosen wie zum Beispiel Luzerne werden extra dafür angebaut. Mit landwirtschaftlichen Maschinen (Kreiselmäher, Ladewagen und Heuschwader) wird der Mulch geerntet und nahe der Kräuter ausgebracht.

Das bringt eine sanfte Düngung und fördert das Bodenleben. Unter dem Mulch ist die Bodenstruktur optimal.

Diese Anbaumethode ermöglicht die Herstellung von Tinkturen in Spitzenqualität.

Eine Mulchschicht nährt und schützt

Wilder Kardenacker

Insektenhotel

Cistus im Freiland

  • Mischkulturen im Gewächshaus
  • Zitronenverbene
  • Landschaften
  • Viele Pflanzen säen sich selbst
  • Die Natur hat alle Lösungen schon parat. Warum sollte man da eingreifen ? Durch die gezielte Förderung von nützlichen Insekten können wir fast vollständig auf herkömmlichen Pflanzenschutz verzichten. Die nützlichen Insekten kommen von selbst, wenn man ihnen geeignete Plätze zur Verfügung stellt. Darüber hinaus setzen wir gezielt Nützlinge aus: Florfliegen gegen Blattläuse, Raubmilben gegen Spinnmilben, Schlupfwespen gegen Weiße Fliege und Nematoden gegen Trauermücken. Das ist im Frühjahr nötig, weil im Lauf der Natur immer zuerst die sogenannten “Schädlinge” auftreten. Nützlinge sind Insekten, die sich auf der Grundlage von Schädlingen ernähren. So entwickeln sich zum Beispiel im Frühjahr an Disteln und Wermut riesige Bestände von schwarzen Blattläusen bevor Schwärme von Marienkäfern den Kräutergarten bevölkern.

  • Lebensräume

Zutaten der Tinkturen

Natur pur: Bio-Heilkräuter, Bio-Alkohol, gereinigtes Wasser

Aus der Fülle des Kräutergartens nutzen wir nur die kräftigsten Pflanzen zur Elixierherstellung.

Im Frühling, wenn das erste Grün mit aller Kraft und Energie aus der Erde kommt, ernten wir die heimischen Pflanzen. Huflattich, Brennnessel, Löwenzahn und Karde stehen dann im besten Saft. Danach kommen schon die frühen Blüten vom Löwenzahn.

Im Sommer werden vor allem Kräuter vor der oder mit der Blüte geerntet.
Der August ist die Zeit der wunderschön gelb blühenden Heimischen Goldrute (Solidago virgaurea) und der Kanadischen Goldrute (Solidago canadensis). Wenn sie gerade zu blühen beginnen, sind die Samen von Brennnessel, Mariendistel und vielen anderen bereits in der optimalen Reife und werden von uns gesammelt konserviert.

Ab November, wenn sich die Pflanzen zur Ruhe in die Erde zurückziehen, beginnt die Wurzelernte. Damit sind wir viele Wochen beschäftigt, denn nur die Ernte von Hand garantiert beste Qualität. Die Wurzeln werden direkt nach dem Graben in Bio-Alkohol eingelegt. Wichtige Inhaltsstoffe würden beim Lagern verloren gehen.

Unsere Kräuter haben genug Platz, um sich selbst auszubreiten und die besten Standorte auszusuchen. Es bleiben immer genügend Pflanzen stehen, um sich selbst wieder auszusäen oder aus Wurzelstöcken neu auszutreiben. Das Ergebnis sind starke und gesunde Pflanzen.

Der Bio-Alkohol stammt aus biologisch angebautem Weizen. Die Körner/Samen werden vergärt und destilliert.

Außer Heilkräutern und Bio-Alkohol ist natürlich Wasser enthalten. Durch Umkehrosmose und Elektroentionisierung gereinigt, ist dieses Wasser vollkommen “leer”, “rein” und “sauber” bevor es mit den Kräutern in Kontakt kommt. So kann es die Inhaltsstoffe der Kräuter besonders gut lösen und speichern.

Qualität der Tinkturen

Alles Handarbeit, alles Bio

Wir ernten ohne Maschinen. So können wir zu 100 Prozent garantieren, dass keine Verunreinigungen wie Beikräuter oder Faulstellen in den Tinkturen enthalten sind.
Vor allem werden dadurch die Heilpflanzen zum optimalen Zeitpunkt geerntet. Weil ein Pflanzenbestand nie vollständig gleichmäßig wächst, kann eine maschinelle Ernte wie z. B. bei Mariendistelsamen üblich, höchstens mittelmäßige Qualität erzielen.

Als Bio-zertifizierter Betrieb halten wir uns nicht nur an die Bioverordnung, sondern überlassen am liebsten der Natur die Regulation, ohne in diese einzugreifen.

Wir beziehen einen 98-prozentigen Bioalkohol, den wir mit speziell aufbereitetem und gereinigtem Wasser verdünnen.

Wurzeln und Samen, Blätter, Stängel und Blüten werden in Alkohol eingelegt. Die Auszüge reifen mehrere Monate bis eine vollständige Sättigung mit Pflanzeninhaltsstoffen erreicht ist. Dieses hohe Maß an Inhaltsstoffen führt zu einer niedrigen Verzehrempfehlung: Nur wenige Tropfen pro Tag.

Wegen unserer langjährigen Erfahrung durch die direkte Verbindung von Heilkräuteranbau und Verarbeitung auf der einen sowie naturheilkundlicher Praxis auf der anderen Seite gibt es einen riesigen Wissensschatz, der sich direkt in der Qualität der Tinkturen spiegelt.

Herstellung unserer Tinkturen

Im Rhythmus der Natur

Jede Heilpflanze ist anders. Ob Mariendistel, Thymian, Lavendel, Johanniskraut, Kamille oder Mönchspfeffer. Alle wachsen in ihrem eigenen Zyklus. Das Erkennen des richtigen Zeitpunktes für die Ernte ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Herstellung von Tinkturen.

In Dankbarkeit, dass die Heilkräuter in solcher Kraft und Gesundheit bei uns wachsen, werden sie sanft mit dem Keramikmesser geschnitten.

Direkt nach der Ernte werden die Pflanzen in Bioalkohol eingelegt.

In großen Gläsern „ziehen“ die Tinkturen mehrere Monate und werden regelmäßig geschüttelt, um die Wirkstoffe herauszulösen.

Anschließend wird das „leere“ Kraut abgefiltert.

Im gesamten Produktionsprozess wird auf eine schonende und schnelle Verarbeitung geachtet, um das Maximum an Inhaltsstoffen zu konservieren.

Dazu gehören Keramikmesser, der größtmögliche Verzicht auf Metalle und Kunststoffe und Lagergefäße aus hochwertigem, neutralem Glas.

Unser Anliegen

Heilkräuterauszüge in Spitzenqualität

Immer mehr altes Wissen um die Pflanzenheilkunde wird wiederentdeckt.

Pflanzen sind unsere Nahrung und Medizin zugleich, das sagte schon Paracelsus.

Unsere Heilkräuterelixiere (Umgangssprachlich auch Tinkturen genannt) bieten jedem die Möglichkeit, konservierte Inhaltsstoffe von Pflanzen zu nutzen. Seit 2002 wachsen im Calendula Kräutergarten hunderte wundervoller Heilpflanzen in Mischkultur. Diese möchten wir mit Ihnen teilen.

Neben unseren Produkten aus Kräutern bieten wir auch Seminare und Kräuterführungen an. Dort lernen sie, wie Sie sich mit Kräutern selbst helfen können.

Einen Überblick über unser komplettes Programm gibt es im Veranstaltungskalender.

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